Osteopathie. Osteopathie

Osteopathie

Die Osteopathie hat in den letzten 20 Jahren bei Beschwerden am Bewegungsapparat immer mehr Beachtung erfahren. An dieser Stelle sollte man aber bereits feststellen, dass die Osteopathie in Deutschland mittlerweile in anerkannten Studiengängen mit Bachelor und Master Abschlüssen studiert werden kann, dennoch aber von der evidenzbasierten Medizin, landläufig Schulmedizin genannt, nicht anerkannt wird. Das liegt vor allem daran, dass einige Vorstellungen der Osteopathie zur Pathophysiologie, wie also Krankheitsbilder entstehen, naturwissenschaftlich nicht geklärt sind. Zu den Methoden der Osteopathie fehlen auch ausreichende valide naturwissenschaftliche Studien zum Beweis der Wirkung und Wirksamkeit. Dennoch wird die Osteopathie immer mehr geschätzt, ja sogar bestimmte Behandlungen von den gesetzlichen Krankenkassen zum Teil übernommen.

Die Osteopathie ist so strukturiert, dass sie einerseits nicht nur viele Organe und Organsysteme in die Therapie einbezieht und im ganzheitlichen Ansatz Beziehungen sucht, die nicht den pathophysiologischen Vorstellungen der evidenzbasierten Medizin entsprechen, sondern neue funktionelle Einheiten schaffen. Das ist nach der Lehre der Osteopathie auch der Grund für den breiten Einsatz, auch bei Erkrankungen, wo der Laie keinerlei Zusammenhang mit dem Bewegungsapparat zunächst vermutet.

Selbstverständlich verfügt ein gut ausgebildeter Osteopath über fundierte Kenntnisse der Anatomie, der Neurologie, der Biomechanik und der schulmäßigen Pathophysiologie und baut das in seine diagnostischen und therapeutischen Überlegungen ein. Individualismus und die Suche nach den Ursachen, wann immer das möglich ist, kennzeichnet den für die Osteopathie und weitere naturheilkundliche Verfahren ganzheitlichen Ansatz.

Dabei ist Osteopathie keine tradierte Naturheilkunde, wie zum Beispiel das Schröpfen, seit Jahrhunderten ausgeübt, sondern gehört zur Komplementär- oder Alternativmedizin, das kann man je nach Standpunkt definieren.

Osteopathie ist eine Methode, die sich mit dem mehr oder minder optimalen Funktionieren des Körpers und seiner Organe beschäftigen will.

Es gibt eine wesentliche Eigenschaft, die den Körper durchaus auch aus Sicht der evidenzbasierten Medizin, aber nicht so pointiert, bestmöglich arbeiten lässt – eine gute Beweglichkeit. Und das bezieht sich nicht nur auf Muskeln und Gelenke, sondern auf den ganzen Körper, also auch auf die Organe und unser Nervensystem.

> Strukturelle Osteopathie – Behandlung des Bewegungsapparates

> Viszerale Osteopathie – Behandlung der inneren Organe

> Craniosacrale Osteopathie – Behandlung der nervalen Steuerung

> Baby- und Kinderosteopathie

Die Stadtwaldpraxis